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So habe jetzt schon eine Konkrete idee wie die Geschichte aussieht. das ist jetzt der Anfang:

 

Ich rufe eine zufällige Nummer aus dem Telefonbuch an.

Es klingelt, jemand geht ran. Ich warte bis dieser seinen eingeschliffenen Standart-Spruch zum Besten gegeben hat. Neutral antworte ich "Geld".

Ein Mann am anderen Ende der Leitung antwortet genervt : "Bist du es? Stress nicht, ich besorge-" , Ich lege auf. Ich kenne ihn gar nicht, er hat mich verwechselt.

Ich liebe es fremden Menschen unerwartete Begriffe per Telefon ins Gesicht zu schleudern. Ihre ersten Reaktionen ist eine ungewollt ehrliche Meinungsäußerung zu einem Thema.

Ich bin froh, der Welt da Draußen entflohen zu sein. Hektik, Stress und Angst regieren die Köpfe, nach Artikel 48 der Notverordnung. Diese 4 Wände dagegen sind anders, sie sind eine Leinwand, in der wir all unsere Wünsche und Sehnsüchte ausleben.

Momentan sind diese Wände mit Bier bespritz und schlucken dumpf den Bass von "Ich muss gar nichts", ein Lied, dass schon einige Zeit leise im hintergrund läuft.

Das Zimmer in dem ich sitze, liegt ganz oben im 3ten Stock. Soweit ich weiß das einzige in dieser Etagé.

Der Geruch von Bier steigt mir plötzlich in die Nase. Abgestandenes Bier. "Hey, Gee! Ich brauch ein neues Bier!", er musste hier irgendwo sein. Der ganze Raum ist unordentlich: große Fetzen Pappkarton , Teile eines zerstörten Stuhls und Massen an Bierflaschen Türmen sich zu Babylonischen Türmen auf.

Ganz langsam schält sich Gerald aus einem Haufen von Crap. Teile des Stuhl, krachen auf den Boden, Bierflaschen rollen durchs Zimmer ...

...to be continued...

 

 

Kritik, Lob und Verbesserungswünsche bitte als Kommentar drunter schreiben! Ist das so verständlich, oder sollte ich mehr Struktur in die Rheienfolge der Bilder reinbringen?

7.12.08 02:24


Freitag

"Joo", hinter ihm steigt eine menge ungesunder Rauch auf. "Joo" wiederholt er übertrieben ruhig. Ich frag mich langsam was ich hier mache, die Gegend ist ein wenig heruntergekommen. Es läuft Purple Haze von Jimmy Hendrix "...help me..." im hintergrund. Immerhin das verstand ich.

Aus einem IPot wie mir auffällt. Wie diese Junkies immer an die I Pots dran kommen...

Auf jeden Fall befinde ich mich in dieser prikären Situation. ein vermeindlicher Drogendealer vor mir, mein bester Freund, bekannt für seine Wortgewandtheit auf meinem Rücksitzt, in einer geistigen Dimension, die sich kein Mensch nüchtern vorstellen kann, ich selbst mit starken Realitätsrissen in einem düsteren surrealistischen Zimmer, dass man wohl am besten als Junkiehöhle beschreiben sollte, vor mir ein fülliger kräftiger Mann, dessen Körper wohl bereits bessere Zeiten gesehen hat.

Ein weiteres und drittes mal wiederholt er: "Jo", diesmal nicht so lang gezogen, wie die beiden mal davor. Langsam bereife ich, dass es an mir ist was zu sagen. Mir fällt nichts ein, ich sage Etwas total sinnfreies. Irgendwas in die Richtung: "Ey, hast du mal ein Kabel?!"

Anscheinend ist der dicke, lachende Fettsack vor mir derartig ins "Milleau" abgestiegen, dass ich ihn wohl auch nach einem rosa Elefanten hätte fragen können und er hätte mir irgend eine form von drogen angedreht.

Der Dicke hörte auf zu lachen und warf total unvermindert "25" in den raum, ich verstand nicht sofort was er meinte, war er 25 jahre alt? solle ich in 25 Minuten wieder kommen!? Mein Blick verriet mich anscheinend. Er erklärte mir mit einer Erklärbärstimme wie aus dem Kika kanal "euro".
Ein ernster Blick seinerseits.
Unkontrolliertes Peilen meiner Augen, ein Stirnrunzeln, der Versuch klare Gedanken zu fassen, nervös mein Portemonnaie herausholend gab ich ihm 25 €.

10 Minuten später sitze ich im Wagen, ich werfe das frisch erworbene Tütchen auf meinen Beifahrer, der mittlerweile nicht mehr hinter mir sitzt, sondern neben mir. Wir waren fast in Holland. ich legte den ersten Gang ein, schalte das Radio ein, und höre "der Himmel ist blau".
Was war eigentlich in dem Tütchen drin? Ich wusste es nicht mehr so genau, aber wir sollten es noch herausfinden.

27.11.08 19:45


Freitag

Andrew, alter! Guck verdammt nochmal auf die Straße!“, beinahe wären wir von der Straße abgekommen. Es ist 2 Uhr Nachts, keine Auto auf der Autobahn, der Geruch alter Polster und Zigaretten steht in Wagen.

Mir gefällt es nicht, wenn jemand mich Andrew nennt, obwohl das mein richtiger Name ist. Alle nennen mich eigentlich Adam. Ich dreh mich nach hinten und versuche erneut mit meiner rechten Hand die Kekse zu erreichen. Steve bringt sie, mit einer übertrieben hastigen Geste, außerhalb meiner Reichweite. Er ist der Meinung, dass Unfalltote nicht zu „Jugend und Freiheit“ passen. Für mich schmeckt Freiheit ohne Risiko wie ein billiges, abgestandenes Bier. Ich bezeichne ihn also als „Spießer!“, und sehe wieder nach Vorn auf die Straße. „Du bist zu Paranoid! Wir müssen das Leben an den Eiern packen, solange wir noch können!“, Ich appelliere an die Grundzüge unserer Lebenseinstellung. Im Rückspiegel seh ich, dass er immer noch mit einem skeptischen Blick die Kekse außer Reichweite hält. Meine Überredungskünste halfen wohl nicht viel. Resigniert und müde von der langen Autofahrt achte ich auf die Musik. Es läuft gerade Deichkind-Arbeit Nervt.

27.11.08 19:39


Einleitung

Eine Einleitung braucht ein BLog nicht, aber ich werde trotzdem eine schreiben.

 

Dieser Blog dient dazu meine Gedanken  festzuhalten und ist gleichzeitig auch ein Test ob sie auch für außenstehende interessant sind.

Ich habe vor ein buch zu schreiben und werde einzellne teile hier posten. Ich würde mich freuen wenn ich möglichst viel feedback zu meinen Post bekomme.

Kritik erwünscht!

27.11.08 19:36


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